Bayreuth, 28.05.2015: Der Erhalt alter Obstsorten sollte gefördert werden

Der Erhalt alter Obstsorten sollte gefördert werden

Über das im Zuge der Bayerischen Biodiversitätsstrategie 2008 beschlossene Projekt zur Kartierung alter und seltener Obstsorten informierte sich der Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege Oberfranken. Das Wissen um alte Obstsorten ist ausgestorben, deshalb ist die Bestandsaufnahme sehr zu begrüßen, so Vorsitzende Gudrun Brendel-Fischer. Die mit der Kartierung an der Regierung von Oberfranken beauftragten Experten Gerhard Bergner und Wolfgang Subal haben bis jetzt 3000 Bäume erfasst. Vermehrt wird, was hohe Qualität hat oder ein hohes Gefährdungsrisiko. Für die Nachzucht eignen sich etwa 140 Sorten. Bei den Obst- und Gartenbauvereinen besteht großes Interesse, sich hier durch Pflanzen und Pflegen seltener Obstbäume einzubringen. Der Bezirksverbland plant bei der Anlage von Sortengärten im gesamten Regierungsbezirk mit aktiv zu werden.

Von links: Gerhard Bergner, Gudrun Brendel-Fischer und Wolfgang Subal